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Steine, Steine, überall nur Steine!

Steine auf dem Lebensweg, Persönlichkeitsentwicklung, Blog Corona Lockdown

 

Was haben sie uns nur alles angetan, die Eltern, Freunde, Verwandte, Lehrer, Kollegen und Chefs!

 

mhm...

 

Warum geben wir ihnen die Schuld, dass auf unserem Lebensweg nur Steine liegen? Ich meine damit nicht die kleinen Kieselsteine, nein, das sind richtige Brocken, halbe Felswände!


Das einzige was sie wirklich getan haben, ist uns das weiterzugeben, was sie erlebt, erfahren und gelernt haben. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt viele Kinder die sich schon sehr früh gegen vieles auflehnen, weil sie spüren, das irgendetwas falsch läuft. Sie legen ein Verhalten an den Tag, das viele Eltern falsch interpretieren. Es macht auch keinen Unterschied, aus welcher gesellschaftlichen Schicht diese Kinder kommen. Bis diese Kinder verstehen das sie das Recht haben zu denken und zu glauben was sie für richtig halten, wird viel Zeit vergehen. Alle Programme in ihrem Gedankensystem, die nicht mit dem ihren kompatibel sind, erzeugen diese Hürden aus Steinen auf ihrem Weg.


Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Einfach so weitermachen wie bisher und darauf hoffen, dass man sich zwischen den Steinen irgendwie durchmogeln kann. Oder die zweite Variante wählen. Durch, das entwickeln der eigenen Persönlichkeit ist es möglich geeignete Werkzeuge zu erschaffen, um die Steine zu zerstören. Durch jeden Stein, den man so beiseite räumt, erarbeitet man sich Erfahrungswerte. Sollten nun auf dem Weg Steine liegen die, die gleiche (Grund)Problematik wie ein bereits zerstörter Stein aufweisen, wird es immer leichter, damit umzugehen. Irgendwann werden sich diese Steine, sobald man das Muster wiedererkennt, vielleicht sogar in Luft auflösen.


Natürlich kann man auch darauf warten, dass jemand kommt, um die Steine für einem aus dem Weg zu räumen. Letztendlich entscheidet jeder selbst, ob er seinen Lebensweg, mit all seinen Höhen und Tiefen, selbstständig erfahren möchte. Alles was förderlich war und man sich selbst erarbeitet und erlebt hat, kann man mit gutem Gewissen an andere weitergeben, damit auch sie ihren Lebensweg meistern können.


Es liegt in der Natur der Sache, das sogenannte „Durchmogler“ irgendwann wieder an den Anfang des Weges zurückgesetzt werden.

 

 

Foto von Torsten Dettlaff von Pexels & Pixabay

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